Makler-Website-Kosten im Vergleich: drei Ausbaustufen
| Stufe | Einmalkosten | Laufend | Ziel |
|---|---|---|---|
| Visitenkarten-Seite | 0–2.500 € | 10–40 €/Monat | gefunden werden bei Namenssuche |
| Professioneller Auftritt | 3.000–7.000 € | 10–40 €/Monat | Verkäufer-Leads über Google |
| Mit Objekt-Listings | 5.000–12.000 € | ab 10–40 €/Monat | Objekte ohne Portal-Zwang präsentieren |
Alle Angaben: marktübliche Orientierungswerte, Stand Juli 2026.
1. Die Visitenkarten-Seite
Büro, Team, Kontakt — mehr nicht. Das reicht, um „auffindbar“ zu sein, wenn jemand gezielt nach Ihrem Namen sucht. Verkäufer-Leads bringt diese Stufe in der Regel nicht: Wer „Haus verkaufen + Ihre Stadt“ googelt, findet Sie damit kaum. Zum Vergleich: Ein einziger Alleinauftrag bringt je nach Objektwert schnell eine fünfstellige Provision — dazu unten mehr.
2. Der professionelle Makler-Auftritt
Individuell gestaltete Website mit lokaler Suchmaschinenoptimierung, Team-Profil, echten Bewertungen und klaren Anfrage-Wegen. Diese Stufe zielt auf das wertvollste Gut im Maklergeschäft: den Eigentümer, der einen Verkauf plant und online nach einem Makler sucht, dem er vertrauen kann. Genau solche Auftritte baue ich — wie das aussieht, zeigt die Seite Websites für Immobilienmakler.
3. Der Auftritt mit Objekt-Listings
Zusätzlich Exposé-Seiten für Ihre Objekte, auf Wunsch mit 360°-Rundgängen und Anbindung an Ihre Maklersoftware (Stichwort OpenImmo-Schnittstelle). Das Ziel: Interessenten erleben Objekte auf Ihrer eigenen Seite statt beim Portal — und können sich direkt bei Ihnen melden, oft schon gut vorinformiert.
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Die Rechnung, die zählt: Website-Kosten gegen Lead-Wert
Rechnen wir es einmal beispielhaft durch. Bei einem Objekt für 350.000 € und einer Verkäuferprovision von rund 3 % liegt Ihr Honorar bei etwa 10.000 € — aus einem einzigen Alleinauftrag. Ein professioneller Auftritt für 5.000 € muss also über seine gesamte Laufzeit genau einen zusätzlichen Alleinauftrag bringen, um sich zu tragen; alles darüber ist Gewinn. Stellen Sie dem gegenüber, was viele Büros jährlich für Portal-Platzierungen ausgeben — je nach Region und Paket schnell vierstellig, Jahr für Jahr, ohne dass daraus ein eigener, dauerhafter Kanal entsteht. Eine Garantie für Leads gibt es selbstverständlich nicht — aber die Website ist der einzige dieser Kanäle, der Ihnen gehört.
Diese Faktoren machen den Preisunterschied
- Objekt-Verwaltung: Pflegen Sie Immobilien von Hand ein oder sollen sie automatisch aus Ihrer Maklersoftware kommen? Schnittstellen kosten einmalig mehr, sparen aber dauerhaft Zeit.
- 360°-Touren und Medien: Virtuelle Rundgänge können Sie sichtbar vom Wettbewerb abheben und helfen, Anfragen vorzufiltern. Als grober Rahmen: ab einem niedrigen dreistelligen Betrag pro Objekt, je nach Größe und Anbieter.
- Lokale Sichtbarkeit: Damit Ihr Büro erscheint, wenn Eigentümer „Immobilienmakler + Ihre Stadt“ suchen — inklusive Google-Unternehmensprofil und Bewertungsstrategie. Der Punkt, an dem sich die Investition am direktesten bemerkbar macht.
- Texte, Fotos, Positionierung: Ein austauschbarer Auftritt überzeugt keinen Eigentümer, Ihnen sein wertvollstes Gut anzuvertrauen. Gute Texte und echte Team-Fotos sind kein Luxus, sondern Conversion-Faktor.
- DSGVO: Anfrage-Formulare, Interessenten-Daten, Tracking — sauber gelöst von Anfang an ist günstiger als nachgebessert.
Welche laufenden Kosten hat eine Makler-Website?
Domain und Hosting kosten zusammen meist 10–40 € monatlich, laufende Betreuung je nach Umfang etwa 50–150 €. Neue Objekte, Anpassungen und Sichtbarkeit gehören dauerhaft gepflegt — eine veraltete Objektliste wirkt auf Eigentümer schlimmer als gar keine. Wer die Pflege abgibt, hat dafür einen festen, kalkulierbaren Posten statt eigener Abende.
Fazit: Rechnen Sie in Leads, nicht in Seiten
Die Frage ist nicht, ob 3.000 € oder 7.000 € „viel“ sind — sondern was ein Verkäufer-Lead für Ihr Büro wert ist und welcher Auftritt ihn zuverlässiger bringt. Wenn ein einziger Alleinauftrag die Investition um ein Vielfaches trägt, ist der nächste Schritt kein weiterer Vergleich, sondern ein Gespräch.
Ich bin Kwame Luft und baue Websites von Hand für Makler, Praxen und Mittelstand — von Oberhausen aus, für Kunden im gesamten DACH-Raum. Im kostenlosen Erstgespräch bekommen Sie in rund 20 Minuten eine klare Empfehlung für Ihr Büro — inklusive der Einschätzung, welche Ausbaustufe Sie wirklich brauchen und welche nicht. Wie ich Makler-Auftritte aufbaue, sehen Sie unter Websites für Immobilienmakler.
Häufige Fragen zu Makler-Website-Kosten
Bringt mir eine eigene Website wirklich mehr Verkäufer-Mandate?
Der wertvollste Lead ist der Eigentümer, der verkaufen will — und genau den soll die Seite ansprechen: lokale Sichtbarkeit, Vertrauen durch Team und echte Bewertungen, klare Anfrage-Wege. Eine Garantie gibt es nicht, aber das sind die Hebel, die erfahrungsgemäß Verkäufer-Anfragen bringen. Eine reine Objektliste für Käufer leistet das nicht.
Lohnt sich eine eigene Website neben ImmoScout24 & Co.?
Die Portale erreichen Käufer — der wertvollste Lead ist aber der Eigentümer, der verkaufen will und nach einem Makler sucht, dem er vertraut. Genau diese Suche läuft über Google und zunehmend über KI-Assistenten, nicht über Portale. Eine eigene Website ist darauf ausgelegt, diese Anfragen direkt zu Ihnen zu holen, statt sie dem Portal oder dem Wettbewerb zu überlassen.
Wie werde ich unabhängiger von den Immobilienportalen?
Indem Sie einen eigenen Kanal aufbauen, der Ihnen gehört: Anfragen kommen direkt zu Ihnen, die Interessenten-Daten bleiben bei Ihnen, und steigende Portalgebühren treffen Sie weniger hart. Die Portale bleiben ein Baustein — aber nicht mehr Ihre einzige Quelle für Anfragen.
Wie hebe ich mich von anderen Maklern ab?
Auf den Portalen sehen fast alle Makler gleich aus — gleiche Vorlage, gleiche Darstellung. Eine eigene Website mit klarer Positionierung, echten Referenzen und einem persönlichen Auftritt zeigt Eigentümern, warum sie ausgerechnet Ihnen ihr wertvollstes Gut anvertrauen sollten.
Was kostet eine Makler-Website im Monat?
Domain und Hosting liegen zusammen meist bei 10–40 € monatlich. Wer Pflege und Aktualisierung abgibt, rechnet je nach Umfang mit etwa 50–150 € im Monat — deutlich weniger, als viele Büros jährlich für Portal-Platzierungen ausgeben.
Was kostet eine OpenImmo-Schnittstelle?
Die Anbindung Ihrer Maklersoftware, damit Objekte automatisch auf der Website erscheinen, ist ein einmaliger Zusatzposten — je nach Software und Umfang marktüblich im mittleren drei- bis vierstelligen Bereich. Dafür entfällt die doppelte Objektpflege dauerhaft.
Was kosten 360°-Touren für Immobilien?
Als grober Rahmen: je nach Objektgröße und Anbieter ab einem niedrigen bis mittleren dreistelligen Betrag pro Objekt, plus Einbindung. Ob sich das lohnt, hängt vom Objektwert ab — bei hochwertigen Objekten heben Touren den Auftritt spürbar vom Wettbewerb ab.